Nachdem ich über all die Jahre verschiedene Passwort-Manager-Programme auf den verschiedensten Betriebssystemen ausprobiert habe bin ich schliesslich und endlich bei KeePass gelandet. Das Programm ist für diverse verschiedene Systeme wie Windows, Mac OSX, Linux, Windows CE, Blackberry, Android etc, erhältlich, verschlüsselt die Daten auf dem System und ist einfach zu handhaben. Da Keepass auch OpenSource ist entfällt bei den Updates der lästige Obolus an den Hersteller. Die Installation und der Betrieb von Keepass macht auch (fast) keine Probleme, bei Apple OSX gibt’s ab und an nen Crash, aber die Applikation ist wirklich sehr empfehlenswert, vor allem dann wenn man nicht auf allen Websites auf denen man sich registriert das gleiche Passwort benützen will 😉

Wenn man sich einem Passwort Manager dann einmal verschrieben hat, ist es leider nicht mehr einfach davon wieder loszukommen. Die ganzen Passwörter liegen ja drin und man MUSS das Programm einfach weiterhin benutzen (oder man steigt auf eine unverschlüsselte Tabelle ala Excel um, was aus Security Gründen nicht wirklich empfehlenswert ist). Ich hab da schon etliche Import und Export Uebungen hinter mir die ich niemandem empfehlen möchte, da jedes mal relativ viel Aufwand dahintersteckt.

Als iPhone und iPad Benutzer MUSS ich das Programm natürlich auch auf meinen Apple Gadgets haben.

Es gab da einmal ein Programm mit dem Namen “myKeePass” das ich immer noch auf meinem iPhone habe, aber im App-Store nicht mehr auffindbar ist. Die Einträge im Support Forum des Entwickler’s geben auch keine Hinweise darauf was damit passiert ist. “myKeePass” hat nicht sehr viele Funktionen, da ich aber meine Apple Gadgets mit dem “i” vor dem Namen als Daten-Abruf-Geräte verstehe kann ich mit den wenigen Funktionen von “myKeepass” gut leben, schliesslich will ich einfach nur meine Passwörter bei mir haben, verwalten tu ich sie dann auf dem “grossen” Computer.

Das zweite Programm das es auf dem iPhone gibt heisst “iKeepass” und wird in Deutschland entwickelt. “iKeepass” hat eine lange und leidige Geschichte hinter sich die vor allem damit zu tun hat, dass die Daten verschlüsselt auf dem Gerät abgelegt werden. Da die Apple Server von denen aus die App’s in alle Welt verkauft werden in den USA stehen, greifen hier die Exportbestimmungen der USA für Verschlüsselungstechnologien, die leider sehr restriktiv sind. Karsten von “iKeepass” hat nun die schwierige Aufgabe vor sich, irgendsoein Zertifikat vom BIS zu bekommen, dass dann Apple vorzulegen, damit “iKeepass” dann auch ausserhalb den US-App-Stores verkauft werden kann.

Bleibt einem also nur noch die Alternativ seine i-Apple-Gadgets zu jailbreaken und “JBiKeePass” zu installieren.  Da ich auf meinem iPhone immer noch “myKeePass” installiert habe, brauche ich “JBiKeePass” noch  nicht und hatte darum noch keine Gelegenheit die App zu testen. Der Upload auf das iPhone/iPad scheint via DropBox aber mehr oder weniger zu funktionieren, von meinem eigenen WWW Server hat es leider nicht geklappt ;-(

Wer mehr Informationen zu “myKeePass”, “iKeepass” oder “JBiKeePass” hat, möge doch einen Kommentar hinerlassen.